Die Mitarbeiter an der Rezeption sind freundlich, höflich und sprechen fließend Englisch. Beim Check-in begleitet der Portier die Gäste persönlich auf das Zimmer, was dabei hilft, sich in der komplexen Architektur des Gebäudes zurechtzufinden. Bei Problemen mit dem Zimmer, wie etwa einer verzögerten Fertigstellung oder dem Geruch von frischer Farbe, bietet das Management umgehend ein Upgrade auf eine höhere Zimmerkategorie an. Einige Gäste erwähnten Situationen, in denen das Personal zwar zustimmte, Bitten aber nicht immer exakt ausführte. Insgesamt wird der Service als gastfreundlich und fürsorglich bewertet.
Das Palace gehört unzweifelhaft zu den Top-5-Adressen in Pakse und nimmt dort den Platz alter Hotel-Grandezza ein, die im Wiener und Pariser Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts reüssierten. Der ehemalige Wohnsitz vom laotischen König Boun Oum na Champassak stand genau hier, wo sich seit 1995 eben das Hotel befindet. Die aufwändige und prächtige Auffahrt von der Road13, der großzugige Eingangsbereich und subtil übermehrere Etagen nach oben verjüngende Bau insgesamt sind ein Hingucker. Auf der Rückseite finden sich Garten — und Poolanlagen mit Blick über den Xxx-Fluss, der nur wenige hundert Meter weiter in den Mekong mündet.
Die Zimmer sind modern, haben eine Verständlich und individuell bedienbare Samsung-A/C, große Bäder, gute Boxspringbetten, unfadenscheinige Handtücher und Bademäntel in allen Zimmerkategorieren. Es gibt Zimmertresore, die 13-Zoll-Notebooks aufnehmen (kleiner Abzug: kein Strom in der Sicherheitsbox). Das WLAN-Passwort gehorcht zwar keiner NIST — oder BSI-Empfehlung, aber was die soll, war schon immer ein Geheimnis.
Im Hause gibt's mehrere Besprechungsräume (einige outdoor, wobei sich mancher nicht klarmachen kann, wie das mit den ganzjährigen Ztempetsture oberhalb von 30°C gehen soll. Dazu kommen ein Spa (nicht getestet), Fitness — und Businesscenter. In der Empfangshalle begrüßt ein mehrköpfiges Team die neuen Gäste, die alle persönlich vom Pagen zum Zimmer geleitet werden.