Osterinsel Hotels
Karte mit Hotels in Osterinsel
Die geheimnisvolle Osterinsel fasziniert Reisende mit ihren uralten Heiligtümern, erloschenen Vulkankegeln und den weltberühmten Steinkolossen, den Moai. Mitten im Pazifik gelegen, entführt dieses einsame polynesische Eiland in die Geheimnisse einer versunkenen Hochkultur: Hier bestaunst du einzigartige Petroglyphen des Vogelmannkults und entspannst zwischen schattigen Palmenhainen am feinen Korallensand des Naturstrands Anakena.
Das Inselleben und die touristische Infrastruktur spielen sich fast komplett im einzigen Ort Hanga Roa ab. Hier findest du urige Restaurants, kleine Läden und Verleihstationen für Mietwagen oder Roller – der ideale Ausgangspunkt für deine Erkundungstouren zu den sagenumwobenen Steinbrüchen und den zeremoniellen Ahu-Plattformen.
Riesige Hotelbunker suchst du hier vergeblich. Stattdessen wohnst du in charmanten polynesischen Häusern mit tropischen Gärten, mietest ein gemütliches Zimmer direkt bei Einheimischen oder nimmst dir ein privates Apartment mit Küche. Durch die zentrale Lage im Hauptort erreichst du die Küste und alle bedeutenden archäologischen Stätten im Handumdrehen. Auf unserer Website findest du ausgewählte Unterkünfte, um ganz unkompliziert dein perfektes Hotel auf der Osterinsel für ein unvergessliches Abenteuer zu buchen.
Warum lohnt sich eine Reise auf die Osterinsel und welche Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben?
Die Osterinsel zieht Abenteurer aus aller Welt vor allem wegen ihres reichen archäologischen Erbes und der spektakulären Natur an. Der wichtigste Grund für eine Reise sind die über 900 monolithischen Riesenstatuen, die Moai. Einst schlugen die Insulaner sie aus weichem Vulkantuffstein und stellten sie auf den zeremoniellen Steinplattformen, den sogenannten Ahu, entlang der Küste auf.
Das absolute Highlight ist der monumentale Steinbruch am Hang des Vulkans Rano Raraku. Rund 400 unvollendete und aufgerichtete Statuen in allen Größen liegen und stehen hier verstreut an den Hängen. Nicht weniger beeindruckend ist die Zeremonienstätte Ahu Tongariki, wo fünfzehn gewaltige, sorgfältig restaurierte Moai Rücken an Rücken mit den tosenden Wellen des Pazifiks in Reih und Glied stehen.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen der atemberaubende Krater des erloschenen Vulkans Rano Kau, das Zeremoniendorf Orongo mit seinen geheimnisvollen Petroglyphen und der Steinbruch Puna Pau, aus dessen roter Schlacke die Haarknoten der Statuen gefertigt wurden. Verpasse auch nicht die Plattform Ahu Akivi, deren sieben Statuen als einzige direkt auf das Meer blicken, sowie die Anlage Vinapu mit ihrem meisterhaften Steinmauerwerk, das stark an Baukünste der Inka erinnert.
Was kann man auf der Osterinsel unternehmen und welche Feste oder Folklore-Shows lohnen sich?
Wenn du entspannen möchtest, zieht es dich an die Nordküste zum Naturstrand Anakena mit feinem weißem Sand. Hier machst du ein Picknick im Schatten der Palmenhaine, beobachtest grasende Wildpferde und bewunderst die fein gearbeitete Plattform Ahu Nau: Bei ihren Moai entdeckten Archäologen einst die ersten eingesetzten Korallenaugen.
Abends erwartet dich mitreißende polynesische Kultur bei einer traditionellen Tanzshow mit Abendessen. Einheimische Rapanui-Künstler treten in überlieferten Gewändern und mit traditioneller Kriegsbemalung auf und erzählen durch energiegeladene Tänze die alten Mythen ihrer Vorfahren.
Im Februar verwandelt sich die Insel während des großen Folklorefestivals in eine riesige Festbühne. Die Inselbewohner treten in traditionellen Gewändern bei packenden Kanurennen an, lassen den Vogelmann-Wettkampf aufleben, sprinten mit schweren Bananenstauden auf den Schultern um die Wette und rasen waghalsig auf präparierten Bananenstämmen steile Grashänge hinab.
Welche Spezialitäten sollte man probieren und wo isst man auf der Osterinsel am besten?
Das kulinarische Aushängeschild der Insel ist das traditionelle Erdofengericht Curanto. Fleisch, fangfrischer Fisch, Hühnchen, Süßkartoffeln und Gemüse werden in Bananenblätter gewickelt und stundenlang auf glühenden Vulkansteinen unter der Erde gegart. Schon die Zubereitung ist ein spektakuläres Gemeinschaftserlebnis.
Im Hauptort Hanga Roa findest du eine bunte Auswahl an gemütlichen Lokalen. Direkt an der Uferpromenade lockt das Restaurant Pea: Von den Tischen unmittelbar am Meer hast du freie Sicht auf den Sonnenuntergang. Wer ein traditionelles Curanto zusammen mit einem polynesischen Tanzabend erleben möchte, kehrt am besten im Restaurant Te Raai ein.
Für einen schnellen Snack zwischendurch empfiehlt sich das Café Tía Berta im Ortskern, das für seine ofenfrischen Empanadas mit Thunfisch oder Meeresfrüchten berühmt ist. Fangfrisches Thunfisch-Ceviche nach Inselart genießt du am besten im stimmungsvollen polynesischen Restaurant Te Moana. Stell dich beim Essengehen einfach darauf ein: Auf der Insel ticken die Uhren langsamer, der Service ist herzlich, aber wunderbar entspannt.
Wie hoch sind die Preise auf der Osterinsel und worauf sollte man beim Einkaufen achten?
Die abgelegene Lage im Pazifik schlägt sich spürbar auf das Preisniveau nieder. Da fast alle Lebensmittel und Konsumgüter per Flugzeug oder Schiff vom Festland herangeschafft werden müssen, sind die Preise in Supermärkten und Restaurants deutlich höher als auf dem chilenischen Festland.
Taxifahrten innerhalb von Hanga Roa sind dagegen erstaunlich günstig, da Treibstoff auf der Insel staatlich subventioniert wird. Die meisten Supermärkte, kleinen Kunsthandwerksläden und Internetcafés findest du gebündelt an den Hauptstraßen des Ortes.
Wie ist das Wetter auf der Osterinsel und wann ist die beste Reisezeit?
Auf der Insel herrscht ein subtropisches, feuchtes Klima mit Schauern zu jeder Jahreszeit. Ein Besuch ist das ganze Jahr über möglich, doch die ideale Zeit für ausgedehnte Ausflüge und Badetage liegt zwischen November und März: Dann verwöhnen dich angenehm warme Temperaturen und viel Sonnenschein.
Im April und Mai nehmen die Regenfälle spürbar zu. Die kühlsten Monate sind Juni, Juli und August – das Thermometer klettert tagsüber selten über 20 Grad, und an den Küsten weht eine kräftige, frische Meeresbrise.
Wie kommt man auf die Osterinsel und wie bewegt man sich vor Ort am besten fort?
Die Anreise erfolgt mit Linienflügen der chilenischen Airline LAN ab Santiago de Chile oder Lima. Die Maschinen landen auf dem Flughafen Mataveri direkt am Rand des Hauptortes. Von Santiago aus bist du rund fünf Stunden in der Luft. In der Hauptsaison von Dezember bis März gibt es tägliche Verbindungen, in den übrigen Monaten starten die Flieger zweimal pro Woche.
Mit gerade einmal 166 Quadratkilometern Fläche lässt sich die Insel bequem in wenigen Stunden mit dem Mietwagen umrunden. Autovermietungen findest du direkt in Hanga Roa. Sei beim Fahren besonders achtsam, da überall frei lebende Pferde die Fahrbahn kreuzen können, und halte dich strikt an die Verkehrsregeln – die örtliche Polizei kontrolliert das absolute Alkoholverbot am Steuer sehr konsequent.
In welchem Viertel der Osterinsel übernachtet man als Tourist am besten?
Der einzige Ort und zugleich der Dreh- und Angelpunkt für alle Reisenden ist das Städtchen Hanga Roa. Sämtliche Hotels, Pensionen, Mietwagenstationen, Banken, Touranbieter und Lokale konzentrieren sich hier, weshalb sich die Suche nach einer Unterkunft ganz natürlich auf das Ortsgebiet beschränkt.
Wenn du im Ort wohnst, spazierst du bequem zu Fuß zur Uferpromenade, erreichst den berühmten Zeremonienkomplex Tahai rechtzeitig zum Sonnenuntergang und erreichst mit dem Auto mühelos jedes Ausflugsziel auf der Insel.
Welche Unterkunftsarten gibt es auf der Osterinsel?
Strenge Umweltauflagen schützen die Insel vor dem Massentourismus – gigantische Luxusresorts oder Hotelhochhäuser suchst du hier vergebens. Die Unterkünfte bestehen meist aus hübschen polynesischen Bungalows und Cabañas mit grünen Innenhöfen, die alle wichtigen Annehmlichkeiten für einen rundum entspannten Urlaub bieten.
Neben klassischen Pensionen ist die private Vermietung sehr beliebt: Viele Gäste mieten gemütliche Zimmer direkt bei Einheimischen oder entscheiden sich für geräumige Apartments mit Küche, ideal für längere Aufenthalte oder Familien. Wer mit kleinerem Budget reist, findet zudem gut ausgestattete Campingplätze mit Zeltplätzen.
Wie bucht man günstig ein Hotel auf der Osterinsel und worauf sollte man achten?
Plane deine Reise und die Reservierung deiner Unterkunft so früh wie möglich. Das gilt besonders für den Südsommer von Dezember bis März und die Tage des großen Festivals im Februar, da die Nachfrage nach Zimmern in dieser Zeit sprunghaft ansteigt.
Um alle Zeremonienstätten, Vulkankrater und Buchten entspannt zu erkunden, reichen drei bis vier Tage völlig aus. Buche dein Hotel oder ein gemütliches Apartment in Hanga Roa rechtzeitig vor deinem Abflug zu attraktiven Preisen auf unserer Website.





















