Kulosaari ist der 42. Stadtteil der finnischen Hauptstadt Helsinki. Zum Stadtteil gehören die namensgebende Insel Kulosaari und die nördlich gelegene Halbinsel Kivinokka mit ihrem Sommerhausgebiet. Neben dem Stadtteil Kulosaari, der aus dem gleichnamigen Teilgebiet Kulosaari besteht, gibt es einen Stadtbezirk gleichen Namens, zu dem außerdem das Teilgebiet Mustikkamaa-Korkeasaari gehört.
Die Insel Kulosaari befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Besitz des Freiherrn Cronstedt, welcher im April 1907 verstarb. Im Mai 1907 kaufte Direktor Allan Granfelt mit Kaufvertrag vom 13. Mai 1907 die damals unbewohnte Insel Kulosaari von der Erbengemeinschaft Cronstedts.
Das Herrenhaus Kulosaari befindet sich auf der Halbinsel Kivinokka, welche ursprünglich eine eigene Insel war. Die Ursprünge reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das Herrenhaus gehörte 1752 August Ehrensvärd, später dem Geschäftsmann Johan Sederholm. Im Jahre 1793 ging das Haus auf Everst Carl Olof Cronstedt über.
Die Entwicklung von Kulosaari war stets stark von der Verkehrsanbindung abhängig. Von 1910 bis zum 14. Februar 1951 war Kulosaari mit einer zunächst privatgesellschaftlichen Straßenbahn erreichbar. Da keine Brücke existierte, wurden die Waggons bis Dezember 1919 mit einem Dampfschiff übergesetzt.
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