Die bulgarische Küche verbindet osmanische Einflüsse mit herzhaften bäuerlichen Traditionen und setzt auf frische regionale Zutaten. Ein traditionelles Essen beginnt fast immer mit einem Schopska-Salat aus Tomaten, Gurken und reichlich geriebenem Salzlakenkäse. Dazu gibt man nach Geschmack Essig und Öl und trinkt dazu ein Glas Rakia.
Suppen spielen hier eine große Rolle: Im Sommer kühlt eine erfrischende Tarator-Suppe auf Joghurtbasis mit Gurken, Knoblauch und Kräutern, während eine kräftige Tschorba mit Rindfleisch, Reis und Gemüse wunderbar sättigt. Viele Fleischgerichte werden von lokalen Köchen mit einem Schuss bulgarischem Wein verfeinert, um das Aroma abzurunden.
Zum Dessert gehört eine traditionelle Baniza aus hauchdünnem Teig, gefüllt mit Salzlakenkäse, Quark, Hackfleisch oder Früchten. Zu Feiertagen wird darin gern eine Glücksmünze eingebacken. Lokale Lokale und versteckte Food-Spots lernst du am besten bei kostenlosen, zweistündigen kulinarischen Stadtrundgängen in kleinen Gruppen kennen.