Das größte Natur-Highlight der Region ist zweifellos der Titicacasee, das weltweit volumenreichste Süßwassergewässer im Hochgebirge. Auf dem See selbst besuchen Reisende vor allem die schwimmenden Schilfinseln, die Uros-Inseln, sowie die felsige Insel Taquile, auf der die Einheimischen bis heute ihre Jahrhunderte alten Bräuche pflegen.
Im Stadtzentrum lohnt sich ein Besuch der Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert am Hauptplatz, die meisterhaft Elemente des Barock mit traditioneller peruanischer Baukunst verbindet. Historisch spannend sind auch das Haus des Grafen de Lemos, eine ehemalige Vizekönigs-Residenz, der steinerne Triumphbogen Arco Deustua sowie das Dreyer-Museum mit seiner Sammlung präkolumbischer Keramiken, Schmuckstücke und alter Dokumente.
In der näheren Umgebung verdienen die rätselhaften Grabtürme von Sillustani der Aymara-Kultur, das traditionsreiche Dorf Chucuito rund 18 Kilometer vom Zentrum entfernt und die historische Siedlung Pucará mit den Resten eines Tempelkomplexes aus dem ersten Jahrtausend vor Christus einen festen Platz im Reiseprogramm.